22.Spieltag, 10.05.2018 : FC Seeshaupt – TSV Pähl 2:2

Vatertag in Deutschland, und wir hatten die Ehre, an diesem so glorreichen Feiertag gegen den Ball zu treten. Welch wunderbare Situation. Nach dem furiosen 2:2 gegen den (mittlerweile Meister) TSV Peissenberg, rechnete sich doch ein jeder eine gewisse Siegchance am heutigen Donnerstag aus. Das erneut aufkeimende Problem: Es fehlte an Personal! Auch diesmal musste wieder ein großer Haufen ehemaliger Spieler herangeschafft werden, um überhaupt einen schlagkräftigen Kader präsentieren zu können. Demzufolge erklärten sich Vorstand Thomas Fetzer und Ernst Hutzler, sowie Severin Hacker und Robert Grundhuber zur Verfügung, um uns in dieser prekären Lage zu unterstützen. Wenig heißt aber bekanntlich nicht schlecht, und so gingen wir dieses Spiel auch an. Hochmotiviert zeigten wir den Pählern, dass uns noch keiner abschreiben sollte. So war es unser Angus Wagner, welcher bereits nach 20 gespielten Minuten zweimal einnetzte und uns souverän und hochverdient in Front schoss. Eigentlich sollte hernach die Devise sein: Ruhig spielen und kompakt stehen. Doch wie so oft, kam es genau andersrum. Es begann alles mit einer (leider) vertretbaren Gelb-Roten-Karte für unseren Torwart Timo Mayr, welcher bedauerlicherweise zweimal zu spät aus dem Kasten kam und den jeweiligen Gegenspieler kurz vor dem Sechzehnmeterraum zu Fall brachte. Infolgedessen musste sich unser Routinier Ernst Hutzler wieder zwischen die Pfosten stellen, was auch insgesamt recht ordentlich klappte. Das ärgerliche war nur, dass wir nun fast 60 Minuten in Unterzahl spielen mussten. Und so hechelten wir fast permanent den Ball hinterher, während sich Pähl nach Belieben in unserer Hälfte austoben konnte. Kurz vor der Halbzeit konnten die Gäste den Rückstand auf 1:2 verkürzen, nachdem Maximilian Höcherl einen Gegenspieler im Strafraum zu Fall brachte und es folglich Elfmeter gab. Das hatte zur Folge, dass wir noch nervöser aus der Kabine kamen, was die Pähler natürlich ausnutzten und uns jetzt so richtig nach hinten drängten. Es dauerte auch nicht lange, bis Sie Erfolg hatten und -wiederrum nach einem Strafstoß- zum mittlerweile verdienten Ausgleich kamen. Doch nun stemmten wir uns erst Recht gegen den Gegner und versuchten den Spieß umzudrehen. Schließlich war ein Dreier von dringender Notwendigkeit. Allerdings blieb es uns auch diesmal verwehrt, einen Sieg einzufahren, weshalb wir erneut nur einen Punkt zugesprochen bekamen. Eigentlich nicht sonderlich schlecht, aber in dieser Situation natürlich alles andere als genug. Da half auch das verlängerte Wochenende für manchen von uns nicht mehr, diese Schmach zu überwinden.

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